Daytrader arbeiten auf Intraday-Charts, typischerweise mit Kerzen von fünf Minuten bis zu einer Stunde, und schließen alles bis zum Ende ihrer Session. Krypto wird rund um die Uhr gehandelt, deshalb legt der Trader den Tag selbst fest, oft als eine Session wie London oder New York. Daytrader vermeiden das Übernachtrisiko und die meisten Funding-Zahlungen, haben aber mehr Gebühren und mehr Entscheidungen als Swing-Trader.
Beispiel
Ein Daytrader in Berlin tradet die Überschneidung von London und New York, von 14:00 bis 18:00 Uhr. Er riskiert 0,5 % pro Trade, geht höchstens drei Trades ein und hört nach −1,5 % an einem Tag auf. In einem Monat mit 20 Sessions und 45 Trades zu +0,25R verdient er etwa 11R, also rund 5,6 % des Kontos.
Warum es wichtig ist
Daytrading bringt schnelles Feedback und kein Übernachtrisiko, verlangt aber Zeit am Bildschirm und eiserne Disziplin. Statistiken nach Session im Journal zeigen, welche Stunden tatsächlich Geld bringen und welche nur zusätzliche Trades erzeugen.
Häufiger Fehler
Den ganzen Tag zu traden, weil Krypto nie schließt. Die Ergebnisse kommen meist aus wenigen aktiven Stunden; außerhalb davon werden die Spreads breiter, die Bewegungen zäher, und die meisten Trades sind Overtrading.
In die Praxis umsetzen
Häufige Fragen
- Wie viel Geld brauche ich für Daytrading mit Krypto?
- Anders als bei US-Aktien gibt es im Krypto-Markt kein gesetzliches Minimum. Entscheidend ist, pro Trade nur einen kleinen Prozentsatz zu riskieren, damit das Konto normale Verlustserien übersteht.
- Welche Uhrzeiten eignen sich am besten für Krypto-Daytrading?
- Liquidität und Volatilität sind meist am höchsten, wenn sich die europäische und die US-Session überschneiden, und rund um die Eröffnung der US-Aktienmärkte.
- Zahlen Daytrader Funding?
- Nur, wenn sie eine Position über einen Funding-Zeitpunkt halten, der auf den meisten Exchanges alle 8 Stunden kommt.